Chronik

Ende der 80er Jahre kam es zu einem Zusammenschluss einzelner Hobbymusiker der Gemeinde der Dreifaltigkeitskirche in Hamburg-Harburg. 1992 wurde dieser kleine Instrumentalkreis von Kirchenmusiker Rainer Schmitz übernommen und von ihm im Laufe der Jahre zum „Kammerorchester St. Trinitatis“ weiter ausgebaut. 2015 benannte es sich in Concertino Harburg um. Concertino Harburg versteht sich als Orchester für die Region 39 im ev. – luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost und ist im Gemeindezentrum der Kirchengemeinde St. Trinitatis beheimatet. Für Aufführungen mit größerer Besetzung wird es durch Holz- und Blechbläser und andere Instrumenten erweitert.

Johannes-Passion (2011)

Formate

Bei Konzertreihen wie den sommerlichen „Kiekeberg-Konzerten“ in Vahrendorf, dem „Harburger Kulturtag“ oder „Friday’s late night“, einem innovativen Konzertformat in der St. Johannis-Kirche Harburg, tritt das Kammerorchester Concertino Harburg regelmäßig in Erscheinung.

Kiekeberg-Konzert

„Musica Crucis“, die musikalische Karfreitagsandacht, wurde  bereits verschiedentlich von Streichern des Concertino Harburg mitgestaltet. Auch bei dem von Rainer Schmitz geleiteten traditionellen „Harburger Silvesterkonzert“ wirkten Musiker des Kammerorchesters Concertino Harburg mehrfach mit.

Formationen

Aus dem Streichorchester finden sich immer wieder Instrumentalisten zu unterschiedlichen Formationen zusammen, um privat oder öffentlich zu musizieren.

Kooperation mit Chören

Neben Cantate Harburg, dem Chor der Innenstadtgemeinden, und dem Konzertchor Buchholz arbeitet Concertino Harburg regelmäßig auch mit Kantoreien anderer Kirchengemeinden zusammen.

Cantate Harburg und Konzertchor Buchholz

So kam es 2009 mit der Kantorei der Kreuzkirche Alt-Barmbek zu einer Kooperation bei Mendelssohns Oratorium „Paulus“. Besonders ist hier die Kirchdorfer Kantorei unter der Leitung von Monika Lütgert hervorzuheben, mit der schon mehrere große Projekte gemeinsam realisiert werden konnten.

Kooperation mit der Kirchdorfer Kantorei (2015)

Schulprojekt

Im Jahr 2017 wurden zum ersten Mal Projekte mit jungen und jüngsten Musikerinnen und Musikern des  Friedrich-Ebert-Gymnasiums realisiert. Dieses Harburger Gymnasium verfügt über einen hochqualifizierten Musik-Zweig, der seit über 30 Jahren existiert.

Junge Solisten

Den Kindern und Jugendlichen soll Gelegenheit gegeben werden, ihr Können auch außerhalb der Schule zu zeigen und sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Sie treten als Solisten auf oder spielen im Kammerorchester Concertino Harburg mit. So können sie Erfahrungen sammeln, die sie im schulischen Kontext in dieser Form nicht machen könnten. Wir erhoffen uns, dass dieses ungewöhnliche Projekt den Austausch zwischen den Generationen befördert, neue Impulse in der Begabtenförderung setzt und das Harburger Musikleben bereichert.

Weihnachtskonzert des Friedrich-Ebert-Gymnasiums 2016

Orchesterakademien

In verschiedenen Kooperationen, u.a. mit der „Akademie Hamburg für Musik und Kultur“, wurden bereits drei „Harburger Orchesterakademien“ durchgeführt, bei denen Schüler, Instrumentallehrer und Mitglieder des Concertino Harburg zusammenwirkten.

Kammermusik

So spielte beispielsweise das Lechler-Quartett mit seinem zweiten Geiger Martin Weber, Stimmführer von Concertino Harburg, zur Sterbestunde Jesu Stücke aus Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ und Bachs „Kunst der Fuge“.
Zusammen mit der Hornistin Michal Stender wurde das Horn-Quintett (KV 407) von Mozart im Gottesdienst aufgeführt.

Werbeanzeigen